Das Qi Konzept (Teil 2)

Das Qi Konzept (Teil 2)

Durch seine Funktion wird das Qi beschrieben es ist also keine fixierte Begrifflichkeit. Je nachdem was damit beschreiben möchte kann man dies durch ein zusätzliche Ausdrücke/ Namen definieren. Nehmen wir zum Beispiel die Organe so hat jedes Organ seine eigene Definition an Qi, z.B. der Magen hat Magen Qi und dies ist für die Verdauung und Weitertransport der Nahrung, die Niere hat Nieren Qi zuständig für die Funktion des filterns, Herz Qi ist für das aufrecht erhalten des Herzschlages, us.w.. Bevor das Qi jedoch in zu so kleine Einheiten zerstückelt wurde kam es aus den größeren Qi Einheiten.

Qi Ressourcen des Menschen

Der Mensch ist von drei verschiedenen Qi Arten abhängig. Da ist zu einem das vorgeburtliche Qi welches von unseren Eltern stammt. Diese art von Qi ist wie eine Batterie mit genetischem Code. Sie ist nicht wieder aufzufüllen wenn sie sich entleert durch Alter oder Krankheit. Die anderen beiden wichtigen Qi-Arten für den Menschen ist das Da Qi (aufgenommen über die Luft/Atmosphäre, Himmels Qi) und das so genannte Gu Qi (aufgenommen über die Nahrung, Erd- Qi). Das Himmels- Qi und das Erd- Qi werden auch das nachgeburtliche Qi genannt. Das nachgeburtliche Qi ist beeinflussbar und wird deswegen in der traditionellen, chinesischen Dao Philosophie einer besonderen Beachtung geschenkt. Man ist was man ißt, natürliche Nahrung hat gutes Qi welches von unserem Organismus umgebaut und dem Körper zu Verfügung gestellt wird. Wenn wir uns angewöhnen saisonal und regional zu essen haben wir das optimale Qi welches von unserem Körper am besten verwertet wird . Da wir ja ein Teil das Makrokosmos sind wir in Wechselbeziehung mit dem Äußeren also mit dem was auf uns einwirkt. Einwirken heißt den Qi- Fluss beeinflussend indem es förderlich ist oder hinderlich sein kann was wir zu uns nehmen. Wie schon einmal betont ist der freie ungehinderte Qi Fluss der Garant für Gesundheit und Vitalität. Die fünf Elemente Küche gibt uns den besten Überblick und auch die Ausgewogenheit einer der Gesundheit förderlichen (Qi förderlichen) Nahrungsaufnahme. Diese Fünf Element Küche achtet besonders auf die korrekte Nahrungsaufnahme in den verschiedenen Jahreszeiten. Je besser die Qualität von Essen ist um so besser die nachgeburtliche Resource Gu Qi. Welches dann später sich mit dem Atem Qi verbindet und damit unsere Gesundheit und Vitalität ausmacht.

Das Gu Qi (Qi aus dem Essen) ist also ein Teil unserer nachgeburtlichen Energie.

Den zweiten Anteil des nachgeburtlichen Qi das Da Qi werde ich im Teil drei näher darlegen.

Angekommen in China und jetzt?

Angekommen in China und jetzt?

Drei Tage nun in Beijing, Eiseskälte dringt in die Lunge ein und das beim normalen atmen. Ich atme beim spazieren nur noch halb ein damit die minus dreißig Grad nicht mein inneres erreicht. Alles was man anfasst lassen die Finger noch mehr erstarren meine Handschuhe helfen nichts. Warten auf einen Bus wird zur Folter, die Nasenhaare sind mit Eiskristallen umhüllt, während ich wie ein Pferd auf der stelle trabe um mich warm zu halten. Mit den Händen in der Tasche und hoch gezogen Schultern denke ich: „Wie zum Teufel soll man hier bei diesen Widrigkeiten einen Kung Fu Meister finden?“. Das war ja mein Ziel und der Grund warum ich mit der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Beijing gereist war. Die anderen Wartenden blicken stoisch wie von der Kälte unberührt vor sich hin, während ihr Atem weißen Nebel um ihre blauroten Backen ziehen lässt. Auf einmal kam Bewegung in die wartende Menge. Ich schielte von unten hoch um das geschehen zu beobachten denn jede Kopfbewegung würde der Kälte eine Lücke bieten und mir meine verbliebene Restwärme stehlen. Der Bus fuhr ein und der übliche Kampf mit Drängeln, schieben und Ellenbogen begann. Ich wartete das ab und drängte mich als letzter irgendwie noch rein. Wieviele Augenpaare auf mich gerichtet waren kann ich nicht mehr sagen aber ich Glaube es waren alle. Reisende waren 1989 in China noch nicht viele zu sehen und so wurde man angestarrt, angefasst oder vor einem ausgespuckt mit dem Kommentar fremder Teufel. Die Busspur fuhr neben vier Fahrradspuren welche voll mit blau oder grünen Uniformen auf ihrem schwarzen Einheits- Fahrrad waren.

Wo ist mein Fahrrad?

Ich Frage mich bis heute wie die Leute ihr Fahrrad immer wieder gefunden haben. Sie sahen alle gleich aus, zum Beispiel an Bahnhöfen waren es bestimmt ein paar tausend von ihnen angekettet. Gleiche Marke gleiche Farbe macht erfinderisch so hatten viele einfach klein farbige Bänder um den Lenker oder ein Farbtupfer irgendwo aber trotzdem suche das mal bei bei ein paar tausend Rädern. Die rote Daunenjacke war sehr auffällig neben meiner Größe in diesem kalten farblosen Alltag. Mein Tagesplan für heute war ein art Touristen Office zu besuchen um dort nach Kung Fu Meistern oder Schulen zu Fragen. Mehr als ein Ding erledigen pro Tag war Maximum denn jedes kaufen von Tickets oder Infos zu bekommen dauerte Stunden wegen den Problemen mit der Kommunikation und der chinesischen Schrift die ma ja nicht einmal lesen konnte. Buslinie rausfinden, richtige Bushaltestelle finden trotz der Schrift nicht mächtig zu sein, in die richtige Richtung fahren, etc. dies alles verzögert mächtig deswegen kam mir in den Sinn nie mehr als ein Projekt pro Tag. Mit dieser Einstellung bin ich auf meinen Reisen dann immer gut und relaxed gefahren. Die enge im Bus war unangenehm aber auch nett weil man von Körperwärme umgeben war und man ein wenig auftauen konnte. Heizung im Bus hahaha der Fahrer fuhr mit voller Montur Mütze und Handschuhe, der Wind blies eisig durch die undichten Türritzen. Bei jedem Stop traten Menschen mir auf die Füße oder schoben mir Ellenbogen in die Rippen beim Aussteigen sowie von den neu Einsteigenden. Jeder zog die Rotznase hoch oder holte Schleim aus den Bronchien die gefütterten Jacken die sie alle trugen erinnerten mich an das Michelin Männchen. Irgendwie störte meine rote Daunenjacke in diesem zwei Farben misch masch aus grün und blau der Fahrgäste. Gerade ein wenig durch die Enge im Bus aufgewärmt mußte ich aussteigen ich hatte die Busstationen mitgezählt neun an der Zahl. Draußen empfingen mich wieder die minus dreißig Grad. Hölle im vergleich zu den null Grad im Bus wie mein vereistes Hirn feststellte, der Wind machte es schwer die Augen offen zu halten. Das Gefühl als würden die Augen einfrieren war mehr als einmal präsent. Die Hände tief in der Tasche, die Kapuze zugeschnürt so das nur noch Nase und Augen zu sehen waren machte ich mich auf den ca. zwei Kilometer langen Weg zum Tourist Office. Endlich angekommen im Tourist Office sah ich einen kleinen Raum mit einem Schreibtisch auf dem ein einsames standardgraues Telefon stand dahinter saß eine Frau natürlich in arbeiterblauen Uniform darüber trug sie die Michelin Männchen Jacke und eine Mao Mütze als Kopfbedeckung. Zumindest war der Raum verhältnismäßig warm, ich schätze so fünf Grad. Der schwarze Bollerofen in der Mitte des Raumes gab nicht mehr her. Die Tourist Office angestellte sprach vielleicht zehn Wörter englisch. Der Reigen begann wie erkläre ich was ich suche. Fragen nach Kung Fu oder Kung Fu Meister in Beijing begegnete sie immer wieder mit einem Achselzucken oder machte sie das um ihre Schultern warm zu halten? Ich beschloß eine Vorführung zu machen damit sie endlich versteht was ich suche. Mit Hand- und Fußkombinationen aus dem Ju Jutsu in dem ich bereits Meister war bewegte ich mich um den warmen Bollerofen herum. Immer wieder sagte ich Kung Fu während meiner Performance. Sie wie aus der Pistole schrie heraus ahhhhh Wushu ahhhh Wushu understand. What Wushu ?, dachte ich und antwortete nein not Wushu, I`am looking for Kung Fu. So ging das ein paar mal hin und her denn ich kannte das Wort Wushu nicht und sie das Wort Kung Fu nicht. Denn Kung Fu ist das was man erworben hat durch ein intensives langwieriges Tun erwirbt. Das kann in allen Bereichen des Lebens sein, z.B. könnte man sagen das ein Mütze Koch Kung Fu im kochen hat, ein Meister Schmied hat dann Kung Fu im Metall bearbeiten und so weiter. Ja so wird der Begriff Kung Fu in China benutzt und deswegen die Verständigungsschwierigkeiten. Der Begriff Wushu wird hingegen verwendet wenn man allgemein von Kampfkunst spricht.

In China angekommen und jetzt…

Fortsetzung folgt 😉

Der Mensch mit sich…

Der Mensch mit sich…

Also ist ja schon eine Weile her mit den täglichen Einschränkungen des persönlichen Lebens. Ich möchte mich hier eher mal nach innen wenden nicht so sehr den Finger auf Entscheidungen oder Politiker richten.

Das nicht anatomische Innere des Menschen ist für mich der Geist, die Emotionen und der Spirit. Diese entscheiden über unsere Stimmungslage und damit geht natürlich einher wie wir uns fühlen.

Ob ich gut oder schlecht gelaunt bin, die Arbeit muss getan werden also entscheid ich mich sie gut gelaunt zu tun.

Fühlt sich einfach gut und richtiger an. Viel Zeit haben wir jetzt für uns der Sonne (Corona) sei dank. Doch wer kann oder will sich nur mit seinen Gedanken- und Gefühls- Loops permanent konfrontieren. Man kennt diese schon so lange und gut , das es boring wird dem ununterbrochen Loops der eigenen Kommentare weiterhin neutrales Gehör zu schenken. Zu wenig Ablenkungen in dieser Zeit bedeutet mehr mit sich.

Wer nicht gelernt hat mit sich alleine zu sein wird sich jetzt bestimmt in dem einen oder andere emotionale Loch wiederfinden. Künste wie Meditation, Qi Gong, Taijiquan, Yoga sind solche Künste die einem eine guten Grundstock der Selbstauseinandersetzung lehren.

Die Selbstauseinandersetzung mit sich sollte immer auf allen Ebenen des Seins stattfinden; Körper, Energie, Geist. Wir sollten lernen diese Ebenen besser zu verstehen um damit wir unsere Verhaltensmuster klarer erkennen können und damit auch fähig werden Veränderungen selbst herbei zu führen.

Zur jetzigen Zeit kristallisieren nach meinen Beobachtungen folgende Krisenmenschen heraus:

  • Körpermensch
  • Energiemensch
  • Geistesmensch

Der Körper orientierte macht jetzt endlich oder noch vermehrter Körperarbeit (Sport). Er möchte hauptsächlich den Körper spüren und ihm etwas gutes tun.

Der Energiemensch achtet jetzt vermehrt auf gesundes Essen und Balance von Arbeit und Pause im Homeoffice. Geht lieber Wandern als Joggen macht lieber Dehnungsübungen als Power Yoga.

Der Geistesmensch ist gut informiert und möchte gerne alles über die jetzige Situation wissen und sich darüber austauschen und diskutieren.

Wir wissen das die Welt natürlich nicht schwarz und weiß ist deswegen ist dies nur eine grobe Einteilung. Der Mensch hat viele Nuancen wenn genauer hinschaut erkennt man aber diese grobe Einteilung.

Ruhe, Kraft und Balance kann jedoch nur entstehen wenn auch alle drei Ebenen des Daseins einigermaßen gleichzeitig bedient, geschult und erfasst werden.

Wer sich nur auf eine Daseinsebene besinnt und oder kultiviert kann nie zur höchsten Harmonie gelangen. Innere Harmonie ist Stärke und lässt uns mit Vitalität und Gleichmut das Leben in allen Facetten mit einem Lächeln wahrnehmen.

Bildet man sich auf allen Ebene aus wird niemand mehr beschuldigt für mein eigenes inneres emotionales Dilemma. Jammern auf hohem Niveau mit warmen Füßen und vollem Kühlschrank und Fernsehprogramm, jaja so hart kann Leben sein.

Also ran ans kultivieren von Körper, Energie und Geist; mit Taiji, Qi Gong und Meditation. Diese Künste sind so angelegt das sie alle drei Ebenen des Menschen positiv beeinflussen.

Niemand anderes kann es für euch tun, die Regierung nicht, der Partner nicht, das Wetter nicht nur ihr alleine. Nur ihr könnt euere Freude und Gesundheit beeinflussen. Lass nicht das unruhige sich stetig veränderte Äußere euere Gefühlslage beeinflußen.

Sei kein Spielball, sondern spiel den Ball

Rückzug / Retreat

Rückzug / Retreat

Nachdem ich dieses Jahr nicht zum meinem jährlichen Jahresabschluss – ZEN Retreat kann beschloss ich ein eigenes Zen Retreat Zuhause abzuhalten. Bevor es beginnt mache ich mir noch ein paar Gedanken über die Sinnhaftigkeit einer solchen Klausur. Das Zuhause ist natürlich kein Kloster und somit kein Service zu erwarten. All die fleißigen Helfer welche Essen zubereiten die Teekannen immer auffüllen oder Frühstück servieren fallen diesmal weg. Eigeninitiative ist gefragt und der Zeitplan sogar noch enger als im Zen Kloster da alle Helfertätigkeiten nun selbst ausgeführt werden müssen. Eine große Chance nun Zen in jeder Tätigkeit zu leben nicht nur im Zazen dem Meditieren.

ZEN ist wenn wir all unser Handeln im Hier und Jetzt ausführen. Man könnte sagen ich bin doch im hier und jetzt wenn ich eine Tätigkeit ausführe sonst könnte ich dies ja nicht. Ich bin präsent im hier und jetzt dies stimmt aber meist nur für die körperliche Anwesenheit. Vollkommenes hier und jetzt bedeutet keinerlei Ablenkung während dem Tun. Spüle ich ab dann spüle ich ab, koche ich dann koche ich fahre ich Auto dann fahre ich Auto usw. Betrachten wir uns aber aufmerksamer werden wir feststellen das der Geist unstet umherwandert und eben nicht im hier und jetzt verweilt. Sein antrainierter Charakter lässt ihn immer wieder nach vorne oder hinten wandern. Er ist ein Teil von uns handelt aber fast unabhängig von uns. Buddha sagte schon: „Die Natur des Geistes ist das denken“. So weit so gut nur das dieser Geist einfach ungefragt seine Aufgabe beginnt ist das Dilemma. Ein gut erzogener Geist sollte sein Aufgabe beginnen wenn er dazu aufgefordert wird. Dies wieder so hinzubekommen ist die Aufgabe eines Menschen der zur Erkenntnis kommen möchte. Die Erkenntnis wer bin ich! Nein ich bin nicht mein Intellekt nicht die Gedankenkonstrukte meines lauten Geistes was viele annehmen. Viele Zen Meister stellen dem Schüler solche Fragen wie, wer bist du und bekommen dann Antworten wie, ich bin der Paul dann kommt die nächste Frage, was bist und die Antwort ist vielleicht, ich bin Ingenieure. Beide Antworten sind von der Zen Lehre her betrachtet natürlich so nicht richtig. Ein typische Zen Falle um zu testen wie tief der Schüler schon in die Lehre eingedrungen ist. Kommt der Geist einmal zur Ruhe erscheint das wahre eigene Wesen ohne Kommentare. Es ist einfach da nicht beschmutzt oder bedeckt von Gedankenfetzen. Rein klar und ruhig erleben wir das sein, kein Sinnesorgan reagiert, da plötzlich alle als eine Sinnes-Einheit präsent sind. Kein hier und dort, ich und du oder oben und unten ein hundertprozentiges Sein ohne Unterbrechung. In vielen Kulturen wird dieser Zustand verschieden benannt zurück zu Gott, Buddha, All-Eine, Dao, Erleuchtung etc.

Ein Retreat gibt einem die Möglichkeit sich der äußeren Ablenkungen zu entziehen und so mit schneller zur Tiefe und Ruhe zu gelangen. Ein fester Tagesablauf mit festen Ritualen helfen enorm sich nicht in Zeit und Raum zu verlieren. Kein sprechen, keine Unterhaltung oder Ablenkung irgendwelcher art sind Voraussetzung will man optimal in seiner Selbstkultivierung voran kommen. Den ganzen Tag im ZEN Zustand ohne Ablenkung ja so würde ich ein ZEN Retreat beschreiben. Zen beim Kartoffel schälen, beim Zähneputzen, beim Meditieren, beim schlafen das ist ZEN. Eigentlich 24h lang Zen ist eine wahre Klausur welche einem zu tieferen Erkenntnis in der Frage wer bin ich verhilft.

Home Retreat Timetabel:

4:00 aufstehen, 4.30 Dao Yin, 5:15 Zazen, 6:00 Gehmeditation, 6:15 Zazen, 6:45 Rezitation Herz Sutra, Frühstück, 8.30 Hausreinigung, 9:45 Zazen, 10:15 Gehmeditation, 10:30 Zazen, 11:00 Mittagessen und Pause, 13:30 Studium, 14:30 Zazen u. Gehmeditation, 15:30 Tee Pause, 16:30 Vortrag Roshi, 17:30 Abendessen, 18:30 Zazen, 19:00 Gehmeditation, 19:15 Zazen, ab 21 Bettruhe

Dieser Zeitplan entspricht ungefähr dem des Zen Klosters und kann Zuhause auch ganz gut umgesetzt werden.

Ich beginne heute und werde eine Weile offline sein.

Mögen alle Wesen glücklich sein.

Was ist „Innere Alchemie“?

Was ist „Innere Alchemie“?

Das praktizieren der „Inneren Alchemie“ verfolgt die Rückkehr zur Quelle des Dao.

Es beinhaltet die systematische Verfeinerung der menschlichen drei Schätze Jing-Qi-Shen.

Dies verschafft uns eine besseres Verständnis von uns selbst, dem Universum und den Zweck/ Ziel unseres Lebens.

Im Daoismus gibt es Anleitungen und praktische Methoden die uns in Richtung eins werden mit der Natur  führen. Dies zu erlangen ist einer der zu erreichenden der Ziele im Daoismus.

Die Innere Alchemie basiert auf der traditionellen „Jing-Qi-Shen“ Theorie.

Dao (Shen) erzeugt Qi, Qi erzeugt Jing und Jing erzeugt den Körper (Xing). 

In der Inneren Alchemie soll dieser Prozess umgekehrt werden so das wir zum Ursprung zurückkehren können, zu unserer originalen Natur. Die Rückkehr zum Original ist das Ziel der Arbeit in der Inneren Alchemie. Von Jing zu Qi und Qi zu Shen (Dao) wäre dann der Umkehrprozess.

Die praktischen Anwendungen sind folgendermaßen:

  • Das bilden eines Fundaments (Körper gesund und flexibel)
  • Umwandeln des Jing (Körpers/Fleisch) in Qi
  • Umwandeln von Qi in Shen (Geist)
  • Umwandeln von Shen in Leere
  • Umwandeln von Leere in Dao

Sehr wichtig in der Inneren Alchemie ist die Zusammenarbeit und Verbindung von Herz und Niere.

Das Herz- Feuer wird während des praktizieren genutzt um das Nieren- Wasser zu wärmen. Dies wird auch als Drachen und Tiger vereinen sich oder Yin und Yang werden zu Eins genannt.

Das Ziel der Inneren Alchemie ist den Entstehungsprozess des nachgeburtlichen Lebens umzukehren wieder eins werden mit dem was vor der Trennung schon immer vorhanden war.

Entstehungsprozess: Wuji -> Taiji -> 10 000 Dinge

wuchi-Taiji 2

Damit dieser Prozess umgekehrt werden kann gibt je nach Schule viele verschiedenen schrittweise Methoden. Der letzte Schritt aller Schulen der Inneren Alchemie ist es jedoch von Taiji zu Wuji zu gelangen. Dadurch kann wieder in das Dao eingetreten werden und erreicht dadurch den Status eines Unsterblicher.

Der dieses Ziel erreicht hat ist aus dem Kreislauf des Yin Yang ausgetreten und wird somit nicht mehr geboren, kann dadurch auch nicht mehr sterben.