To judge…

To judge…

To judge heißt beurteilen oder auch richten. Wir sollten mal realisieren wie oft wir das Tag täglich tun. Man sollte jetzt nicht anfangen zu zählen sondern, sich einfach in solch einem Moment bewußt darüber sein. Ihr werdet euch wundern wenn ihr euch dessen gewahr werdet. Ungefragt nimmst du es in die Hand etwas zu richten in deinen Geschichten. Betrachtet man dies etwas näher könnte der Eindruck entstehen Neutralität liegt einem nicht so im Blut. Viele denken vielleicht das gehört zum guten Ton. Wenn ich Zeitung oder Magazine lese gibt es kaum noch irgendein Artikel ohne den Kommentar des Reporters der subtil in den Artikel oder Bericht eingeflochten ist.. Wer zum Himmel hat ihn danach gefragt? Subtile Meinungsmache allerorts ob Privat oder in den Medien. Eigentlich müsste man eine App erfinden die alles außer die Information aus den Medien heraus filtert oder schwärzt. Da würden so manche Zeitungen oder Magazine wieder auf das wesentliche reduziert die Information.

 

Ich persönlich habe mir für 2019 vorgenommen bewußter mit diesem Thema umzugehen. Menschen oder Situationen ohne innere oder verbale Beurteilung wirken lassen ist meine Devise. Nicht so einfach da gehört eine dicke Portion Aufmerksamkeit dazu. Wenn man das richten  über Menschen lässt ist das der erste und wichtige Schritt zur Entwicklung von Mitgefühl. Beginnt das Mitgefühl zu wachsen ist das eine gute Richtung das Übermaß an Ichbezogenheit zu reduzieren.    

Viel Erfolg bei der Aufmerksamkeit

 

Wie enge den Menschen blockiert

Wie enge den Menschen blockiert

Die Transportsysteme im menschlichen Körper sind die Blutgefäße und die Meridiane. In den Meridianen wird das Qi (Lebensenergie) transportiert und in den Blutgefäßen bewegt sich das Xue (Blut). Beide Systeme spannen sich wie eine Netz über den Körper des Menschen. Das heißt Arme, Beine, Torso und der Kopf alles verbunden über ein Netzwerk.

 

Viele sind sich dessen nicht bewußt und machen deswegen einiges falsch bei Kleidung oder anderen Bekleidungsgegenständen. Zu enge Hosen, Socken, Strümpfe oder selbst Uhren und Armbänder können den Fluss von Qi und Xue behindern. Manchmal ist es sichtbar wie z.B. bei Socken, ein anderes mal weniger oder garnicht. Die Wirkung der Verengung ist trotzdem da. Die Geldbörse in der engen Hosen oder Schlüsselbund sind auch Beispiele für ein mechanisches Abdrücken von Durchblutung und von Qi. Bei kalten Hände oder Füße oder einfach Energielosigkeit sich auch mal darüber Gedanken machen und bei Bedarf einfach ändern. Also lockert euch auf in allen Bereichen innen wie außen ;).

Der tägliche Weg…Herz oder Geist

Der tägliche Weg…Herz oder Geist

Ich bin einmal aufgebrochen das Leben zu erfahren, zu hinterfragen, zu ergründen, zu bezweifeln. Lange ist es her dieser Aufbruch. Alles begann irgenwie früh pubertär. Die Zeit wo jeder mehr oder weniger alles auf links dreht. Ich bin den Weg des Herzen gefolgt und folge ihn immer noch.  Auch wenn viele sich meist gegen diese meine so gefällten Entscheidungen stellten und zweifelten; ich blieb dem Herzen treu. Heißt ich zweifel das Herz einfach nicht an. Eher bin ich jemand der dem Geist seine tiefe Kompetenz in so manchen Dingen anzweifelt. Natürlich aber hat der Geist mit seinem intellektuellen Tiefgang seine Berechtigung in der Antwortgebung in vielen Bereichen.  Aber verwirrende und unendliche Kombinationsmöglichkeiten lassen den Denkprozess des Geistes  manchmal einfach nicht abklingen sondern einfach nur noch lauter werden. Und die eine Antwort die man eigentlich haben wollte …tja wo ist sie?

Shining heart

Im Vergleich hingegen das wundervolle Herz so einfach gestrickt. Man hört hin und lässt es uns die Antwort geben. Wolliges molliges Gefühl während es Antwortet heißt ja tue das oder jenes. Körperspannung und Unwohlsein; nein das lass sein. Ich erfuhr aber im laufe meiner Jahrzehnte langer Übung auch das das Herz nur richtig zu hören ist wenn man in seiner Mitte ruht, mhhh. Bin ich dies nicht ist der Geist so laut das jenes zarte schüchterne und leise Herz einfach nicht zu hören ist. Im Herzen wohnt der Spirit heißt es, unser wahres Wesen, das genau weiß warum wir hier sind und unsere Aufgaben die wir zu tun haben.  Der tägliche Weg Geist oder Herz du hast die Entscheidung selbst in der Hand.

Das Leiden

Keiner möchte es, das Leiden. Tiefer betrachtet ist es aber ein muss in diesem Leben. Leiden ist das Gegenteil von Freude und die Freude ist nur so wundervoll erlebbar, da es das Gegenteil, das Leiden gibt. Kein Yin ohne Yang, kein heiß ohne kalt, kein Tag ohne Nacht. Die Gegensätze sind das Maß ihrer Beurteilungen. Man kann sagen Leid ist immer ein Prüfstein lässt uns wachsen, lässt uns einen Neubeginn wagen, ein Neubeginn der uns über die bisherigen Grenzen trägt und treibt. Man ist Fassungslos im Leid, gefolgt von Trauer bis die große Leere entsteht. Aber genau diese Leere ist es die neu gefüllt werden kann. Uns neu werden lassen kann wie Phönix aus der Asche.

suffer
Leiden ist Optional

Die Herausforderung annehmen  wie wir es als Kind zig mal einfach getan haben. Beim Laufen lernen hinfallen, Schmerzen haben, weinen wieder aufstehen und weitermachen. Kein intellektuelles blabla dazwischen; es gehörte einfach zum Lernprozess und wurde nicht hinterfragt sondern zum Leben dazugehörig akzeptiert, gelebt. Die Freude danach, als wir es dann konnten wurde intensiv gelebt, wir lebten das Leben intensiv in allen gefühlsmäßigen  Bereichen und beurteilten es nicht. Ja der Kindergeist der ist es schon Wert wieder belebt zu werden. Das ist das wahre Leben im Hier und Jetzt, ohne Einschränkungen, ohne Beurteilung immer wieder farbenfroh da neu und ohne Geschichte. Wie sagte doch noch der ehrenwerte, erleuchtete Buddha:

„Schmerzen gibt es auf dieser Welt, Leiden ist optional.“

Das Geschehen und die daraus entstehenden Gefühlswallungen mehr ist es nicht, das Leben. Kein philosophisches oder analytisches Betrachten lässt uns dieses erLeben anders empfinden. Klar einwenig analytisch und  philosophisch zeit-  leidensüberbrückend beschäftigen das können wir tun und uns dadurch glauben machen das Leben sei anders als das empfundene. 😉

 

 

Yang Shen -„Das Leben nähren“

Yang Shen -„Das Leben nähren“

Yang Shen ist in China bekannt und wird dort von vielen praktiziert, dies seit über zweitausend fünfhundert Jahren. Es ist entstanden aus dem Wissen und der Philosophie, der Kultur, medizinischer Tradition, so wie Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus, klassische Medizin, Kampfkunst und dem Landvolk. Das belegen alte Schriften die in Grabstätten gefunden wurden. Leben nach den Jahreszeiten, Gesundheitsübungen, Ratschläge über richtiges Essen und wie man ein gesundes Sexleben führt waren darin enthalten.

Yang – fördern, nähren
Shen – Leben, Vitalität

Es geht hier nicht nur um die körperliche Gesundheit, strebt nach Harmonie – problemlose Integration von Körper und Geist, körperlichen und mentale Balance, Gelassenheit, frei von exzessiven Emotionen, Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter, Weisheit und zum Schluss Ego freie Vereinigung mit dem Dao (alles was ist).

Es gibt drei Hauptwege in der Kultivierung von Gesundheit und Langlebigkeit.

1. Unterlasse was schädlich ist
2. Verhalte dich so, das es aktiv deine Gesundheit und Wohlgefühl fördert
3. Erlerne Künste die sich bewusst mit dem Leben beschäftigen(Qi Gong, Meditation..)

Oder es gibt die Philosophie: „Die vier Beine eines Stuhls“ alle müssen gleich stark sein damit der Stuhl stabil ist:

  • Kultivierung von Geist und Emotionen
  • Diät -> wann, was und wie wir essen und trinken.
  • Kultivierung des Körpers; Ruhe /Aktivität (Übungen) in richtiger Dosis.
  • Guter und ausreichender Schlaf

Geist/Emotionen, Diät, Übungen und Schlaf sind alle sehr wichtig, sie haben den größten Einfluss auf uns.

Viele bemühen sich nur um das eine oder andere denn sie haben das Bild des Stuhles nicht verinnerlicht.