Wie enge den Menschen blockiert

Wie enge den Menschen blockiert

Die Transportsysteme im menschlichen Körper sind die Blutgefäße und die Meridiane. In den Meridianen wird das Qi (Lebensenergie) transportiert und in den Blutgefäßen bewegt sich das Xue (Blut). Beide Systeme spannen sich wie eine Netz über den Körper des Menschen. Das heißt Arme, Beine, Torso und der Kopf alles verbunden über ein Netzwerk.

 

Viele sind sich dessen nicht bewußt und machen deswegen einiges falsch bei Kleidung oder anderen Bekleidungsgegenständen. Zu enge Hosen, Socken, Strümpfe oder selbst Uhren und Armbänder können den Fluss von Qi und Xue behindern. Manchmal ist es sichtbar wie z.B. bei Socken, ein anderes mal weniger oder garnicht. Die Wirkung der Verengung ist trotzdem da. Die Geldbörse in der engen Hosen oder Schlüsselbund sind auch Beispiele für ein mechanisches Abdrücken von Durchblutung und von Qi. Bei kalten Hände oder Füße oder einfach Energielosigkeit sich auch mal darüber Gedanken machen und bei Bedarf einfach ändern. Also lockert euch auf in allen Bereichen innen wie außen ;).

Ein Krieger ist…

Ein Krieger ist…

Was sind sie diese Krieger nur Kämpfer oder brutale Schläger ? Nein, eigentlich genau das Gegenteil. Sie sind voll ausgebildet in den drei Ebenen des Menschen, Jing (Körper), Qi (Energie) und Shen (Geist/Spirit). Sie setzen sich durch ihre Ausbildung immer für die Bedürftigen ein lassen sich nicht zum anwenden ihrer Kampfkunst zwingen wenn sie nicht dahinter stehen können. Sie sind von hoher moralischer, ethischer und menschlicher Gesinnung.

 

Wer sich selbst besiegt ist der größte Krieger

Konfuzius

Krieger -> General Guan Yu

Sie haben durch ihre Vollausbildung mentale Klarheit erlangt und können in einem Bruchteil einer Sekunde Situationen erkennen und richtige Entscheidungen fällen. Wogegen ein Kämpfer eben nur ein Kämpfer ist; er kann halt nur das in was er ausgebildet, was er gelernt hat und auch beherrscht; kämpfen. Krieger hingegen könne ihre vielseitigen Künste im Alltag einsetzen und umsetzten. In der Geschichte wurde sie immer herangezogen wenn es um Entscheidungen ging ihr Rat wurde gerne angenommen. In emotionalen Debatten und haben sie sich nicht aus der Mitte bringen lassen und konnten dadurch Klarheit einbringen. Ein Krieger beschreibt also jemanden der durch seine Vollausbildung in der Gesellschaft schon immer ein wichtiger  Bestandteil war. Krieger sein ist ein kompletter Weg wohingegen ein Kämpfer nur zeitlich begrenzt ist und durch seine nur kämpferische Ausbildung nur imitiert gesellschaftlichen Nutzen hat. 

 

Mikro- und Makrokosmos verstehen?

Mikro- und Makrokosmos verstehen?

In der Tradition und Lehre der Daoisten sind wir ein energetisches Abbild des Universums. Die Daoisten nennen das Universum auch den Makrokosmos und uns Menschen im Vergleich benennen sie Mikrokosmos. Der Mikrokosmos kann energetisch nicht vom Makrokosmos getrennt betrachtet werden. Die Einflüsse sind körperlich erfahrbar. Dazu bedarf es natürlich eine Ausbildung für meisten. Viele Menschen reagieren aber auch ohne Ausbildung auf äußere Einflüsse. Das gute einer Ausbildung ist aber das wir uns Stück für Stück durch geleitete Übungen der Feinstofflichkeit nähern. Dadurch versteht der Schüler des Dao Weges von außen nach innen und später dann das es kein außen und innen gibt. Es gibt einen vorgeschriebenen Weg der Ausbildung dies ist in den Klassikern von Meistern dieser Kunst niedergeschrieben worden. Die Techniken des Weges können aber von Schule zu Schule unterschiedlich sein. Die Essenz ist aber die gleiche. Die drei Schätze des Menschen ausbilden und sie wieder zusammenführen. Was sind die drei Schätze des Menschen? -> Jing, Qi, Shen.

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Bild zeigt „Die drei Schätze vereinen“

Erst den Körper (Jing) komplett flexibel und gesund machen. Danach wird die Lebensenergie (Qi) gestärkt damit der Geist/Spirit genährt werden kann. Jede Stufe macht uns sensibler für den so genannten Makrokosmos, das Äußere. Meine eigene Erfahrungen waren das ich ich zum Beispiel bestimmtes Essen nicht mehr mochte, bestimmte Gegenden mied ja sogar mich von Menschen fern hielt. Nicht etwa weil ich dies wollte sondern weil der Energiekörper den ich au einmal wahr nahm sich unwohl fühlte. Ich fand her raus das ich immer mehr meinem Energiekörper folgte. Er zeigte mir ohne Hintergedanken das ist gut oder das ist schlecht für mich. Genau so erzählen es auch manche meiner Schüler nach einer Weile  die sich bei mir in die der Ausbildung sind . Sie fühlen sich auf einmal unwohl in bestimmten Situationen oder sehr Wohl bei anderen. Dies empfinden sie dann erst einmal seltsam bis ich sie aufkläre das sie eine bestimmte Stufe auf ihren Weg erreicht haben und sie jetzt lernen müssen darauf zu hören. Hat man diese Stufe erreicht ist man jetzt bewußt und gefühlsmäßig mit dem Makrokosmos verbunden. Ich sage“bewußt“ denn eigentlich sind wir es nie sondern nur unsensibel dafür.

 

Der tägliche Weg…Herz oder Geist

Der tägliche Weg…Herz oder Geist

Ich bin einmal aufgebrochen das Leben zu erfahren, zu hinterfragen, zu ergründen, zu bezweifeln. Lange ist es her dieser Aufbruch. Alles begann irgenwie früh pubertär. Die Zeit wo jeder mehr oder weniger alles auf links dreht. Ich bin den Weg des Herzen gefolgt und folge ihn immer noch.  Auch wenn viele sich meist gegen diese meine so gefällten Entscheidungen stellten und zweifelten; ich blieb dem Herzen treu. Heißt ich zweifel das Herz einfach nicht an. Eher bin ich jemand der dem Geist seine tiefe Kompetenz in so manchen Dingen anzweifelt. Natürlich aber hat der Geist mit seinem intellektuellen Tiefgang seine Berechtigung in der Antwortgebung in vielen Bereichen.  Aber verwirrende und unendliche Kombinationsmöglichkeiten lassen den Denkprozess des Geistes  manchmal einfach nicht abklingen sondern einfach nur noch lauter werden. Und die eine Antwort die man eigentlich haben wollte …tja wo ist sie?

Shining heart

Im Vergleich hingegen das wundervolle Herz so einfach gestrickt. Man hört hin und lässt es uns die Antwort geben. Wolliges molliges Gefühl während es Antwortet heißt ja tue das oder jenes. Körperspannung und Unwohlsein; nein das lass sein. Ich erfuhr aber im laufe meiner Jahrzehnte langer Übung auch das das Herz nur richtig zu hören ist wenn man in seiner Mitte ruht, mhhh. Bin ich dies nicht ist der Geist so laut das jenes zarte schüchterne und leise Herz einfach nicht zu hören ist. Im Herzen wohnt der Spirit heißt es, unser wahres Wesen, das genau weiß warum wir hier sind und unsere Aufgaben die wir zu tun haben.  Der tägliche Weg Geist oder Herz du hast die Entscheidung selbst in der Hand.

Das Leiden

Keiner möchte es, das Leiden. Tiefer betrachtet ist es aber ein muss in diesem Leben. Leiden ist das Gegenteil von Freude und die Freude ist nur so wundervoll erlebbar, da es das Gegenteil, das Leiden gibt. Kein Yin ohne Yang, kein heiß ohne kalt, kein Tag ohne Nacht. Die Gegensätze sind das Maß ihrer Beurteilungen. Man kann sagen Leid ist immer ein Prüfstein lässt uns wachsen, lässt uns einen Neubeginn wagen, ein Neubeginn der uns über die bisherigen Grenzen trägt und treibt. Man ist Fassungslos im Leid, gefolgt von Trauer bis die große Leere entsteht. Aber genau diese Leere ist es die neu gefüllt werden kann. Uns neu werden lassen kann wie Phönix aus der Asche.

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Leiden ist Optional

Die Herausforderung annehmen  wie wir es als Kind zig mal einfach getan haben. Beim Laufen lernen hinfallen, Schmerzen haben, weinen wieder aufstehen und weitermachen. Kein intellektuelles blabla dazwischen; es gehörte einfach zum Lernprozess und wurde nicht hinterfragt sondern zum Leben dazugehörig akzeptiert, gelebt. Die Freude danach, als wir es dann konnten wurde intensiv gelebt, wir lebten das Leben intensiv in allen gefühlsmäßigen  Bereichen und beurteilten es nicht. Ja der Kindergeist der ist es schon Wert wieder belebt zu werden. Das ist das wahre Leben im Hier und Jetzt, ohne Einschränkungen, ohne Beurteilung immer wieder farbenfroh da neu und ohne Geschichte. Wie sagte doch noch der ehrenwerte, erleuchtete Buddha:

„Schmerzen gibt es auf dieser Welt, Leiden ist optional.“

Das Geschehen und die daraus entstehenden Gefühlswallungen mehr ist es nicht, das Leben. Kein philosophisches oder analytisches Betrachten lässt uns dieses erLeben anders empfinden. Klar einwenig analytisch und  philosophisch zeit-  leidensüberbrückend beschäftigen das können wir tun und uns dadurch glauben machen das Leben sei anders als das empfundene. 😉