Kann Kampfkunst spirituell sein ? Teil 2

Nicht greifbar ja ich denke das ist der richtige Ansatz aber dafür irgend wie bemerkbar, spürbar wurden neue Erfahrungen auf einer anderen Ebene mir zuteil. Greifbar ist materiell ist körperlich ist weltlich. Die Energieübungen die ich von den Shaolin Künsten erlernte waren für mich anfänglich sehr befremdlich. Das Qi Gong, was übersetzt etwa Übung mit der Lebensenergie heißt, brachte mir bei andere Dimensionen in mir wahrzunehmen. Im Kampfsport war der Körper, die Muskeln und deren Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt. Jedes Training hatte irgendwie etwas schmerzhaftes an sich man ging an seine Grenzen um sie auf neue zu überschreiten. Schweißbedeckt, schnaufend und mit erhöhten Puls wurde die körperliche und mentale Grenze gesucht. Es kostete wirklich Jahre stetigen Bemühens um mich nach innen in die Feinstofflichkeit zu bewegen.

Daoyin, Gesundheitsübungen

Zwei arten des Qi Gong gab es zu erlernen das Weiche und das Harte. Das weiche Qi Gong war hauptsächlich für die Gesundheit gedacht und dies hatte ich zu dieser Zeit bitter nötig. Denn meine Muskeln, Gelenke und Knochen hatten nach über zehn Jahre exzessiven Kampfsport schon arge schmerzliche Probleme. Bandscheibenvorfälle, ausgekugelte Schultern und Sehnen- und Bänderrisse gehörten zu meiner langen Schmerzliste. Als mein Sifu (Lehrervater) mir sagte ich muss erst einmal gesund werden um Shaolin Kung Fu zu erlernen nickte ich nur zustimmend. Mach diese Übungen jeden Tag und berichte mir in sechs Monaten wie es dir geht. Schon nach zwei Monaten waren meine Schmerzen um die 60 % reduziert ich konnte es kaum fassen. Ich fühlte seltsame Bewegungen im Körper besonders aber dort wo meine akuten und alten Verletzungen waren. Manchmal wie ein leichter Strom oder wie eine Welle von Hitze oder ob sich etwas zusammen ballt und auflöst. Ich lernte immer mehr nach innen zu hören zu fühlen, ich wurde feinstofflicher und bemerkte immer mehr kleinste Veränderungen im und am Körper. Meine Bewegungen und Körperhaltung veränderten sich ohne das mir einer sagen musste, im Alltag so wie auch im Kampfsport den ich noch immer zu dieser Zeit betrieb.

Hartes Shaolin Qi Gong,Goldene Brücke

Das harte Qi Gong war nur für die Kampfmönche der Shaolin gedacht gewesen. Zhan Zhuang,  übersetzt „Die stehenden Säulen“, wurden neben meinem Shaolin Gesundheits- Qi Gong mein  täglicher Begleiter für  Jahre. Es wird hart genannt weil man schnell zu seinen Grenzen kommt bei diesen Übungen. Man steht halt in der Position in die man sich begibt und verlängert so nach und nach seine Zeit darin. Es bildet Körperstruktur und stärkt das Qi die Lebensenergie wenn man es richtig macht. Knochen, Sehnen, Bänder werden dadurch stark und fest der Geist sollte während dieser Übung unberührt sein, still wie ein unbewegte Wasseroberfläche. Also wird diese Übung dann einmal gemeistert wird schult man Körper, Energie und Geist mit einer Übung.

Die Transformation vom Körper (Jing) zur Energieebene (Qi) ist fast vollbracht bald geht es weiter hier von der Ebene Energie (Qi) zu Geist (Shen)

be happy 🙂

The way it is…

or it should be?

A friend to me: I don´t read you

I: The greatest happiness in life is to be associated with the spirit

Friend: what ?

I: And the greatest torment is to know to much…

My Friend with a great question mark over his head: but ähh if when…

I: And yet be unable to be detached

Friend is shaking his head  turning around and left the room

To seek...

My mind became loud:

Waves are moving deep sea stays unmoved

Sometimes is to say nothing the best answer…

or body benefits from movement mind from stillness

Wish a happy stillness

Spirituell work….

When you start to meditate and you lower your eyelids no separation of spirit and intension is needed. The separation starts only when movement and stillness begin to follow each other. Meaning is the stillness (non action) is coming from the spirit and the intension works through action. The spirit can accomplish everything in its non action. The spirit is the ruler of action but does not move in its original. Intension by the other hand moves and is directing the spirit. For true intuition to emerge spirit and right intention must work together. To reach the goal you must extinguish all thoughts.

Butterfly_s

Practice mindfulness every day until it is becoming like to brush one´s teeth. Mind creates reality you chosen to see things good or bad positive or negative. Meditation is a good tool to be aware of our mindset all day long.

Breath in and out ….thats it and don´t forget to smile

Grundlagen der Achtsamkeit…Sattipatthana Sutta_ short cut

Dieses Sutta hat Buddha selbst als den Pfad bezeichnet der es jeden Menschen ermöglicht Frieden in Körper und Geist zu finden; Kummer und Leid zu tilgen des weiteren höchste Einsicht und vollkommene Befreiung zu erlangen.

Hier die Essenz des Sattipatthana Sutta oder auch „Sutra über die Vier Grundlagen der Achtsamkeit:

Man nimmt achtsam alles wahr; im Körper, in den Empfindungen, im Geist sowie den Objekten des Geistes. Dies nennt man auch Bewusstheit in jedem Moment.

  • Körper beobachten> den Atem und die vier Körperhaltungen> im gehen, liegen, stehen, sitzen ist sich dabei allen Körperteilen bewusst. Muskeln, Knochen, Haut und Haar der inneren Organe, Knochenmark, Speichel und Schweiß. Den körperlichen Zerfall.

 

  • Empfindungen beobachten> wann sie entstehen, sich entwickeln und vergehen; angenehm, unangenehm oder neutral; Ursprung ist entweder der Körper oder Geist, schaut genau hin so könnt ihr die Empfindung besänftigen und ihren Ursprung wahrnehmen

Hier kann man klar erkennen das für eine große Aufmerksamkeit die Meditation bzw. Aufmerksamkeitszustand unabdingbar ist um sich diesen feinstofflichen in der tiefe gewahr zu sein.

 

  • Geist beobachten> wissen, erfahren im welchen Zustand der Geist sich gerade befindet; ist er konzentriert, verwirrt,schläfrig oder zornig, begehrt er was oder nicht, wir sind uns dessen durch unsere Aufmerksamkeit bewusst. Man kennt seinen Geisteszustand der im gegenwärtigen Moment entsteht und sich seiner Bewusst.

 

  • Geistesobjekte beobachten>  die fünf Hindernisse der Befreiung (Sinnesbegierde, Feindseligkeit,Trägheit, Ruhelosigkeit, Bewusstsein) wann immer sie erscheinen; die fünf Skandhas die die Persönlichkeit ausmachen(Körper, Empfindungen, Wahrnehmungen, Geistesregungen, Bewusstsein); die sechs Sinnesorgane und Sinnesobjekte; sieben Faktoren des Erwachens (Volle Aufmerksamkeit, Dharma- Ergründung, Energie, Freude, Wohlgefühl, Konzentration und Gleichmut) und die „Vier edlen Wahrheiten“. Dies alles sind die Objekte des Geistes.

 

 

 

Meditation >Sinneserfahrung zum Fest…

Nun gut das jetzt etwas Zeit zur Besinnung gibt. Oder für die meisten nicht, jetzt wo sie doch gelebt werden soll, in der Weihnachtszeit. Doch wir rennen, fahren, laufen, fliegen im Takt wie sonst auch, manchmal so gar in noch schnellerer Taklung. Wir sind fast außer Atem bei den vielen Terminen. Ein Festessen jagt das andere, eine Kaffeetasse nach der anderen wird gefüllt und zwischen Plätzchen oder Kuchen in den schon stöhnenden Magen abfließen lassen. Ja ich weiß, der übertreibt mal wieder arg…oder?

Rückzug fällt mir da nun ein. Das gute Mittel ohne weglaufen, verstecken ist die Meditation. In Ruhe auf sich wirken lassen was so alles geschieht. Beobachten ohne Kommentare, ja das tut gut> nur Mut. Aber ich merke bei den vielen verschiedenen Eindrücken die auf mich wirken, das die Versenkung jetzt fast doppelt so schwer fällt. Komisch….aber halt meine Eindrücke im Vergleich zu außer weihnachtlichen  Meditation. Meditation

 

 

Ich hab´s…meine Sinne sind einfach überladen. Ha, wie einfach doch… zuviel Gerüche, massig Augenschmaus und Geschmacksexplosionen und die vielen gewünschte Wünsche bis die Ohren streiken, sowie die Körper-Drückerei (kuschele)bis die Haut sich schält. All dies komprimiert auf ein paar Tage.Wie schön es doch wäre wenn dies alles auf das ganze Jahr verteilt werden könnte. Dann würde das wohl als „gelebtes Christentum“ durch gehen. Kein Wunder das dann irgend etwas in einem sehnsüchtig flüstert…Ruhe…innerer Frieden….Na zu minntest mir geht es so. Diese halbe oder ganze Stunde einfach der Entspannung und Ruhe wegen. Danach entladen und entschleunigt wieder ran an das „O so fröhliche Fest“.

Was ist es was uns antreibt die Ruhe, die Einsicht, Erfahrung und Sinneserfahrung zu suchen ? Ist da mehr ? Ist da weniger? Ist da überhaupt was ?

Auflösung falls es eine gibt…später denn ich muss mal schnell an den Esstisch ist schon wieder voll (schön)…