Innere Klarheit kultivieren

Innere Klarheit kultivieren

Guten Morgen!

Wenn die Welt im Chaos ist, können wir immer noch unseren eigenen inneren Frieden haben und im Meer der Unruhe ein Gefühl der Ruhe bewahren.

Menschen, die ihre Ruhe bewahren, wenn die Dinge um sie herum in einem Zustand des unruhigen Flusses und der Verwirrung sind, sind immer besonders. Wir fühlen uns ruhiger, wenn wir nur in ihrer Nähe sind, als ob sie unseren eigenen inneren Frieden aktiviert hätten. Von ihnen lernen wir, dass wir auch dann ruhig bleiben können, wenn alles um uns herum in Aufruhr ist, denn wir wissen, dass diese innere Ruhe uns helfen wird, egal was passiert, gut zu funktionieren. Oft sind Zeiten der Verwirrung die Zeiten, die es uns ermöglichen, den Teil von uns selbst zu finden, der weiß, wie man damit umgeht und wie man im Sturm ein Licht für andere ist.

In Asien ist der Drache ein Symbol der von innerer Klarheit und Spiritualität.

Wenn wir uns von jeder beunruhigenden Nachricht aus dem Gleichgewicht bringen lassen, verlassen wir uns vielleicht zu sehr auf unsere Emotionen. Andererseits können unsere Gedanken in Zeiten wie diesen auch unzuverlässig sein, da sie endlos darüber plaudern, was als nächstes passieren könnte. Der Monkey- mind übernimmt das Ruder und lässt zahllose Szenarien in uns auftauchen. Wenn sich unsere Gefühle und Gedanken hektisch gegenseitig nähren, geraten wir in die Verwirrung. Wenn wir jedoch die Stille im Zentrum unseres Herzens wahrnehmen, können wir in fast jeder Situation Gelassenheit finden. Darüber hinaus bieten wir unseren Freunden und unserer Familie einen sicheren Ort, der auch anfällig für die Verwirrung einer Welt im Wandel ist.

Es hilft, sich daran zu erinnern, dass wir weder vollständig verstehen müssen, was gerade passiert, noch in der Lage sein müssen, die Zukunft vorherzusagen. Die meisten von uns wollen einfach nur ihren Weg finden, mit allem, was passiert, in Frieden zu sein, und wir können diesen inneren Frieden finden. Die Kultivierung unserer inneren Klarheit durch Meditation, Tagebuchschreiben und das Lesen von Worten, die uns inspirieren, führt uns zu dem Ort in uns, der bereits da ist und nur darauf wartet.

Klarheit befindet sich schon in uns wir müßen den Ort in unserem Herz nur finden. Im Herzen ist unser wahres Wesen, unsere Spiritualität die Gelassenheit. Meditation ist ein gutes Mittel diesen Ort näher kennen zu lernen.

Mit offenen Herzen…

Mit offenen Herzen…

Konflikte sollten immer mit offenen Ohren und einem offenen Herzen begegnet werden.

Konflikte sind ein unvermeidbarer Teil unseres Lebens, weil unsere Überzeugungen und Verhaltensweisen oft in starkem Kontrast zu denen unserer Lieben, Bekannten und Mitarbeiter stehen. Trotz aller Unterschiede können wir viel von ihnen lernen. Die Art und Weise, wie wir mit Wut oder Argumenten umgehen, zeigt unser allgemeines Maß an Geduld und die Qualität unserer energetischen Zustände. Um Konflikte zu lösen, sollten wir uns unserem Gegner mit einem offenen Herzen voller Mitgefühl nähern, egal wie ärgerlich die Meinungsverschiedenheit ist. Urteile und Schuld müssen beiseite geworfen und durch gegenseitigen Respekt ersetzt werden. Konflikte werden häufig durch unausgesprochene Bedürfnisse motiviert, die durch unvereinbaren Einstellungen oder aggressives Verhalten maskiert werden. Wenn wir in unserem Herzen in Konflikt mit Liebe und Akzeptanz geraten, befähigen wir uns, ein Mittel zu finden, um eine kollektive Lösung zu erreichen.

Eine Methode der Kultivierung ist die Meditation, wwww.shaolin-wahnam.de

Der Schlüssel, um die im Konflikt verborgene Weisheit zu finden, besteht darin, sich zu fragen, warum Sie mit einer bestimmten Person oder Situation in Konflikt geraten. Ihr inneres Selbst oder das Universum versuchen möglicherweise, Sie auf eine bestimmte Lebensstunde hinzuweisen. Versuchen Sie also, Ihre Ohren und Augen offen zu halten. Wenn Sie die internen und externen Wurzeln Ihrer Meinungsverschiedenheit erkundet haben, bemühen Sie sich bewusst, Ärger oder Ressentiments, die Sie empfinden, loszulassen. Während Sie dies tun, wird sich die Energie zwischen Ihnen und Ihrem Gegner spürbar ändern, selbst wenn sie immer noch mit einem begrenzten Energiezustand arbeiten. Bedenken Sie, dass jeder von Ihnen wahrscheinlich zwingende Gründe hat, so zu denken und zu fühlen, wie Sie es tun, und akzeptieren Sie, dass Sie nicht die Macht haben, die Meinung Ihres Gegners zu ändern. Dies kann Ihnen helfen, Ihre Meinungsverschiedenheiten rational, mit einer festen Stimme und einer Kompromissbereitschaft anzugehen.

Wenn Sie während eines Konflikts nachdenklich und mit einfühlsamem Ohr zuhören, können Sie Zusammenstöße in Kompromissmöglichkeiten verwandeln. Untersuche deine Gedanken und Gefühle sorgfältig. Möglicherweise entdecken Sie in sich selbst Sturheit, die Widerstand verursacht, oder Sie füttern sich unabsichtlich mit negativen Botschaften über Ihren Gegner. Wenn Ihr Anteil an Meinungsverschiedenheiten allmählich klarer wird, wird jeder neue Konflikt zu einer weiteren Chance, Ihr Einfühlungsvermögen, Ihr Mitgefühl und Ihre Toleranz weiter zu verbessern.

Gruppen-Qi Gong/ Neigong auf dem Shaolin Mountain Retreat als gemeinsame Gruppenkultivierung 😉

Liebe, Vergebung und Toleranz sind die Eckpfeiler aller spirituellen Wegelagerer und so mancher Religion. Zu leben sind diese nur mit einer erhöhten Reflexion, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu sich und seinem Umfeld. Deswegen gibt es in den unterschiedlichen Systemen viele Übungen die genau dies fördern. Also ran an Qi Gong, Neigong und Meditation denn sie lehren und geben uns diese benötigte Aufmerksamkeit zu sich und seinen Mustern.

Simplicity – Einfachheit

Einfachheit und Vollkommenheit zeigt uns die Natur in seiner höchsten Form.. Die Natur inspiriert uns dadurch immer wieder ihr es gleich zutun. Diese einfache und doch vollkommene Natur lässt uns erspüren, Sein ganz ohne Worte. Wir nehmen auf und sind mit all unseren Sinnesorganen. Keine Worte nötig es erklärt sich von selbst und lässt keinen Spielraum für Interpretationen.

Jedoch der allgemeine Mensch kann dies nicht so einfach hinnehmen. Er muss besser gesagt nein er will meistens Worte finden für das erleben oder erlebte. Da beginnt nun der Geist in den interlellen Zellen nach Worten, des inneren Erlebnis zu forschen. Der Geist nun holpert stolpert über so viele Worte die dies oder jenes erlebte Gefühl im betrachtendem Sein wohl gut erklären mögen. Je suchender der Geist nach dem beschreibenden Wort wird, desto leerer fühlt er sich als bald an. Ja gibt es denn nicht diesen einen Satz oder dieses eine Wort? für genau dieses fühlende betrachtende Sein ,in diesem Moment.

Nein… Allgemein sind wir so programmiert das wir Worte für das verstehen benötigen. Oft haben wir Situationen tief im inneren empfunden waren also Eins mit ihr. Wollten wir dieses tief innere Erlebnis mit Worten nach außen tragen waren wir doch oft erstaunt wie limitiert Worte für solche Erlebnisse sind. Worte für innere Vorgänge des Menschen sind also nur Annäherungen an die empfundene Realität. Der Rest ergibt sich von selbst. Die zuhörende Person interpretiert also deine Worte, deiner inneren Empfindungen, deiner erlebten Realität.

Alles sehr problematisch für einen Wahrheitssuchenden.

Ich-> finde nicht die richtigen Worte, Sätze mich in meinem, Hier und Jetzt, Empfindungen zu erklären

Ein Zuhörer-> interpretiert dieses dann nach besten Wissen.

Eins sein Wuji / Zwei sein Yin Yang

Überraschender Weise brauchen wir keine Worte für ein tiefes Verständnis der Natur, unserer eigenen eingeschlossen.

Die Lehren von Dao oder Zen kommen oft ohne Worte aus. Sie haben die Macht und die Fehlinterpretation von Worten erkannt.

Sitzen in Vergessenheit

Sitzen in Vergessenheit

Um in das Dao eintreten zu können muss man sich dem „Sitzen in Vergessenheit“ widmen.

Sitzen in Vergessenheit ist ein Geisteszustand indem der Unterschied von innen und außen aufgelöst wird. Dieser Geisteszustand hilft uns die mystische Einheit des Dao zu erlangen.

Im „Zuowanglun“(Author: Sima Chengzhen)  -> „Die Abhandlung über das Sitzen in Vergessenheit“ wird dies in  7 Stufen erläutert. Diese sind:

  • Ehrfurcht und Vertrauen
  • Unterbrechung des Karmas
  • Zähmung des Geistes Xin
  • Loslösen von weltlichen Angelegenheiten
  • Wahre Betrachtung
  • Intensive Sammlung
  • Erlangen des Dao

Das „Zuowanglun“ beruft sich letztendlich auf das Werk von Zhuangzi („Buch des Meister Zhuang“).  Zuowanglun ist eine Abhandlung über die Praxis ohne viele technische Details eher gedacht die Zustände des Geistes beschreibend. Das Werk weißt auf zahlreiche möglicher Schwierigkeiten hin in Bezug auf die Beziehung zur normalen Welt. Genauso enthält es aber auch detaillierte Beschreibungen über die erlangte Weltanschauung nach korrekter Praxis.

In einem anderen Werk dem „Dingguan Jing“  werden eher technische und praktische Hinweise über das Sitzen in der Vergessenheit erläutert. In diesem Werk werden die fünf Phasen des Geistes Xin und die sieben Stufen des Körpers beschrieben und erklärt. In den Werken des bekannten daoistischen Heilers Sun Simiao (ca. 6.Jahrhundert) sind diese Abstufungen oder Einteilungen schon enthalten.

 

Kult der Sinne

Etwas harmonisches hören lässt und im Takte schwingen.

Wird die Nase umspült von feinen Düften eröffnet das uns rosige Zeiten.

Genießen wir gutes Essen wird uns das Leben so richtig schmackhaft.

Angenehmes spüren lässt uns feinfühlig werden.

Schöne Dinge sehen geben uns Zuversicht.

Leben sollten wir mir allen Sinnen sonst bleibt die Sinnlichkeit auf der Strecke.

Höre, rieche, schaue, fühle, schmecke das Leben, das Dasein.

So weit so gut.

12580798 - child with rose flower in spring garden

Die Weisen sagen aber lasse dich nicht aus der Mitte bringen. Reagiere ich also auf all diese Feuerwerke der Sinne kann ich nicht der Mitte treu bleiben.

Dilemma denkt man da aber nein da gibt es ja die gute Meditation….abschalten…Ruhe…Frieden…Paradies.

Ich nenne es bei aktiven Leben, der Sinnesorgane weltliches Dasein bei dem meditativen Nichtstun himmlisches Dasein.

So

Bleibt nur noch die Frage wer bin ich und wenn ja warum…hahaha