Das Qi Konzept (Teil 1)

Das Qi Konzept (Teil 1)

Vital Energie ist eigentlich eine gute Übersetzen des chinesischen Wortes Qi. Also eine Energie die allen Prozesse des Lebens inne ist. Diese Qi lässt unsere Herz schlagen, ist Antrieb unseres Stoffwechsels und manifestiert sich in der Bewegung des Universums. Im Daoismus werden die Menschen als der Mikrokosmos benannt und das Universum der Makrokosmos.

Man kann sagen das diese Kraft/Energie Qi seit dem Urknall auf alles wirkt. Reine Ur-Energie hat sich sich durch Zusammenballen in Materie verwandelt also Substanz erschaffen. Aus dem einen Nichts, dem Wuji entstand also eine faßbare Substanz. Im Dao ganz klar definiert: „Aus dem Einen (Wuji) wurden Zwei (Yin / Yang)“, für Mathematiker wurde es später die Null und Eins auf der sich alles andere aufbaut ;). So hat jeder Philosoph oder Religion ihre eigene Darstellung wie alles begann aber alle sind sich mehr oder weniger einig es war einmal Eins (Gott, Buddha, Allah, Dao, etc.) daraus wurde zwei und daraus entstand die Welt.

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Für das praktische Leben (Mikrokosmos) gibt es in der Chinesischen Dao Philosophie weitere Einteilungen über das Qi und seine Aufgaben. Dies lässt uns tiefer in die Wirkweise der Energie (Qi) und in die Gesundheitslehre einsteigen. Prinzipiell ist man Gesund und Vital wenn die Lebensenergie ohne Beeinträchtigung seinen Aufgaben nachgehen kann. Also noch einmal wenn das Qi ungehindert / unblockiert seine Job macht ist man gesund. Nun ist die Frage was fördert unseren Qi- Fluss und was ist blockierend für unsere Vitalenergie? Wichtig zu verstehen ist das Qi fließen muss um seine Aufgaben zu erfüllen. Alles was dies verhindert oder behindert nennt man pathogene Faktoren also krankmachende Dinge. Wobei wir hier noch nicht bei einer westlich definierten Krankheit sind sondern am Ursprung jeder später definierten Krankheit. Also ganz nah dran an der Ursache einer Krankheit.

Unsere Immunsystem System ist eigentlich das Größte wenn richtig funktioniert. Kein Mensch fragt sich (außer vielleicht einige Philosophen) wie schafft es das die ganze Zeit? Diese Gedanken, wenn überhaupt machen sich dann vielleicht Menschen erst wenn sie dann Krank sind und deswegen Zeit dazu haben.

Was erhält uns gesund was macht uns oder was kann uns Krank machen, heißt eigentlich nur was fördert unseren Qi – Fluss und was behindert bzw. blockiert unsere Lebensenergie.

In Teil zwei der Qi Serie werde ich genauer darauf eingehen was förderlich für das Leben ist und was es behindern kann, welches Qi macht was mit uns und welche Qi Definitionen gibt es noch, Atmungs- Qi, Essen- Qi, Vorgeburtliches- Nachgeburtliches- Qi werden im Teil 2 des Qi Konzept dargelegt.

Keep on smiling and stay tuned

Mit offenen Herzen…

Mit offenen Herzen…

Konflikte sollten immer mit offenen Ohren und einem offenen Herzen begegnet werden.

Konflikte sind ein unvermeidbarer Teil unseres Lebens, weil unsere Überzeugungen und Verhaltensweisen oft in starkem Kontrast zu denen unserer Lieben, Bekannten und Mitarbeiter stehen. Trotz aller Unterschiede können wir viel von ihnen lernen. Die Art und Weise, wie wir mit Wut oder Argumenten umgehen, zeigt unser allgemeines Maß an Geduld und die Qualität unserer energetischen Zustände. Um Konflikte zu lösen, sollten wir uns unserem Gegner mit einem offenen Herzen voller Mitgefühl nähern, egal wie ärgerlich die Meinungsverschiedenheit ist. Urteile und Schuld müssen beiseite geworfen und durch gegenseitigen Respekt ersetzt werden. Konflikte werden häufig durch unausgesprochene Bedürfnisse motiviert, die durch unvereinbaren Einstellungen oder aggressives Verhalten maskiert werden. Wenn wir in unserem Herzen in Konflikt mit Liebe und Akzeptanz geraten, befähigen wir uns, ein Mittel zu finden, um eine kollektive Lösung zu erreichen.

Eine Methode der Kultivierung ist die Meditation, wwww.shaolin-wahnam.de

Der Schlüssel, um die im Konflikt verborgene Weisheit zu finden, besteht darin, sich zu fragen, warum Sie mit einer bestimmten Person oder Situation in Konflikt geraten. Ihr inneres Selbst oder das Universum versuchen möglicherweise, Sie auf eine bestimmte Lebensstunde hinzuweisen. Versuchen Sie also, Ihre Ohren und Augen offen zu halten. Wenn Sie die internen und externen Wurzeln Ihrer Meinungsverschiedenheit erkundet haben, bemühen Sie sich bewusst, Ärger oder Ressentiments, die Sie empfinden, loszulassen. Während Sie dies tun, wird sich die Energie zwischen Ihnen und Ihrem Gegner spürbar ändern, selbst wenn sie immer noch mit einem begrenzten Energiezustand arbeiten. Bedenken Sie, dass jeder von Ihnen wahrscheinlich zwingende Gründe hat, so zu denken und zu fühlen, wie Sie es tun, und akzeptieren Sie, dass Sie nicht die Macht haben, die Meinung Ihres Gegners zu ändern. Dies kann Ihnen helfen, Ihre Meinungsverschiedenheiten rational, mit einer festen Stimme und einer Kompromissbereitschaft anzugehen.

Wenn Sie während eines Konflikts nachdenklich und mit einfühlsamem Ohr zuhören, können Sie Zusammenstöße in Kompromissmöglichkeiten verwandeln. Untersuche deine Gedanken und Gefühle sorgfältig. Möglicherweise entdecken Sie in sich selbst Sturheit, die Widerstand verursacht, oder Sie füttern sich unabsichtlich mit negativen Botschaften über Ihren Gegner. Wenn Ihr Anteil an Meinungsverschiedenheiten allmählich klarer wird, wird jeder neue Konflikt zu einer weiteren Chance, Ihr Einfühlungsvermögen, Ihr Mitgefühl und Ihre Toleranz weiter zu verbessern.

Gruppen-Qi Gong/ Neigong auf dem Shaolin Mountain Retreat als gemeinsame Gruppenkultivierung 😉

Liebe, Vergebung und Toleranz sind die Eckpfeiler aller spirituellen Wegelagerer und so mancher Religion. Zu leben sind diese nur mit einer erhöhten Reflexion, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu sich und seinem Umfeld. Deswegen gibt es in den unterschiedlichen Systemen viele Übungen die genau dies fördern. Also ran an Qi Gong, Neigong und Meditation denn sie lehren und geben uns diese benötigte Aufmerksamkeit zu sich und seinen Mustern.

Was ist „Innere Alchemie“?

Was ist „Innere Alchemie“?

Das praktizieren der „Inneren Alchemie“ verfolgt die Rückkehr zur Quelle des Dao.

Es beinhaltet die systematische Verfeinerung der menschlichen drei Schätze Jing-Qi-Shen.

Dies verschafft uns eine besseres Verständnis von uns selbst, dem Universum und den Zweck/ Ziel unseres Lebens.

Im Daoismus gibt es Anleitungen und praktische Methoden die uns in Richtung eins werden mit der Natur  führen. Dies zu erlangen ist einer der zu erreichenden der Ziele im Daoismus.

Die Innere Alchemie basiert auf der traditionellen „Jing-Qi-Shen“ Theorie.

Dao (Shen) erzeugt Qi, Qi erzeugt Jing und Jing erzeugt den Körper (Xing). 

In der Inneren Alchemie soll dieser Prozess umgekehrt werden so das wir zum Ursprung zurückkehren können, zu unserer originalen Natur. Die Rückkehr zum Original ist das Ziel der Arbeit in der Inneren Alchemie. Von Jing zu Qi und Qi zu Shen (Dao) wäre dann der Umkehrprozess.

Die praktischen Anwendungen sind folgendermaßen:

  • Das bilden eines Fundaments (Körper gesund und flexibel)
  • Umwandeln des Jing (Körpers/Fleisch) in Qi
  • Umwandeln von Qi in Shen (Geist)
  • Umwandeln von Shen in Leere
  • Umwandeln von Leere in Dao

Sehr wichtig in der Inneren Alchemie ist die Zusammenarbeit und Verbindung von Herz und Niere.

Das Herz- Feuer wird während des praktizieren genutzt um das Nieren- Wasser zu wärmen. Dies wird auch als Drachen und Tiger vereinen sich oder Yin und Yang werden zu Eins genannt.

Das Ziel der Inneren Alchemie ist den Entstehungsprozess des nachgeburtlichen Lebens umzukehren wieder eins werden mit dem was vor der Trennung schon immer vorhanden war.

Entstehungsprozess: Wuji -> Taiji -> 10 000 Dinge

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Damit dieser Prozess umgekehrt werden kann gibt je nach Schule viele verschiedenen schrittweise Methoden. Der letzte Schritt aller Schulen der Inneren Alchemie ist es jedoch von Taiji zu Wuji zu gelangen. Dadurch kann wieder in das Dao eingetreten werden und erreicht dadurch den Status eines Unsterblicher.

Der dieses Ziel erreicht hat ist aus dem Kreislauf des Yin Yang ausgetreten und wird somit nicht mehr geboren, kann dadurch auch nicht mehr sterben.

 

 

Wie enge den Menschen blockiert

Wie enge den Menschen blockiert

Die Transportsysteme im menschlichen Körper sind die Blutgefäße und die Meridiane. In den Meridianen wird das Qi (Lebensenergie) transportiert und in den Blutgefäßen bewegt sich das Xue (Blut). Beide Systeme spannen sich wie eine Netz über den Körper des Menschen. Das heißt Arme, Beine, Torso und der Kopf alles verbunden über ein Netzwerk.

 

Viele sind sich dessen nicht bewußt und machen deswegen einiges falsch bei Kleidung oder anderen Bekleidungsgegenständen. Zu enge Hosen, Socken, Strümpfe oder selbst Uhren und Armbänder können den Fluss von Qi und Xue behindern. Manchmal ist es sichtbar wie z.B. bei Socken, ein anderes mal weniger oder garnicht. Die Wirkung der Verengung ist trotzdem da. Die Geldbörse in der engen Hosen oder Schlüsselbund sind auch Beispiele für ein mechanisches Abdrücken von Durchblutung und von Qi. Bei kalten Hände oder Füße oder einfach Energielosigkeit sich auch mal darüber Gedanken machen und bei Bedarf einfach ändern. Also lockert euch auf in allen Bereichen innen wie außen ;).

Mikro- und Makrokosmos verstehen?

Mikro- und Makrokosmos verstehen?

In der Tradition und Lehre der Daoisten sind wir ein energetisches Abbild des Universums. Die Daoisten nennen das Universum auch den Makrokosmos und uns Menschen im Vergleich benennen sie Mikrokosmos. Der Mikrokosmos kann energetisch nicht vom Makrokosmos getrennt betrachtet werden. Die Einflüsse sind körperlich erfahrbar. Dazu bedarf es natürlich eine Ausbildung für meisten. Viele Menschen reagieren aber auch ohne Ausbildung auf äußere Einflüsse. Das gute einer Ausbildung ist aber das wir uns Stück für Stück durch geleitete Übungen der Feinstofflichkeit nähern. Dadurch versteht der Schüler des Dao Weges von außen nach innen und später dann das es kein außen und innen gibt. Es gibt einen vorgeschriebenen Weg der Ausbildung dies ist in den Klassikern von Meistern dieser Kunst niedergeschrieben worden. Die Techniken des Weges können aber von Schule zu Schule unterschiedlich sein. Die Essenz ist aber die gleiche. Die drei Schätze des Menschen ausbilden und sie wieder zusammenführen. Was sind die drei Schätze des Menschen? -> Jing, Qi, Shen.

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Bild zeigt „Die drei Schätze vereinen“

Erst den Körper (Jing) komplett flexibel und gesund machen. Danach wird die Lebensenergie (Qi) gestärkt damit der Geist/Spirit genährt werden kann. Jede Stufe macht uns sensibler für den so genannten Makrokosmos, das Äußere. Meine eigene Erfahrungen waren das ich ich zum Beispiel bestimmtes Essen nicht mehr mochte, bestimmte Gegenden mied ja sogar mich von Menschen fern hielt. Nicht etwa weil ich dies wollte sondern weil der Energiekörper den ich au einmal wahr nahm sich unwohl fühlte. Ich fand her raus das ich immer mehr meinem Energiekörper folgte. Er zeigte mir ohne Hintergedanken das ist gut oder das ist schlecht für mich. Genau so erzählen es auch manche meiner Schüler nach einer Weile  die sich bei mir in die der Ausbildung sind . Sie fühlen sich auf einmal unwohl in bestimmten Situationen oder sehr Wohl bei anderen. Dies empfinden sie dann erst einmal seltsam bis ich sie aufkläre das sie eine bestimmte Stufe auf ihren Weg erreicht haben und sie jetzt lernen müssen darauf zu hören. Hat man diese Stufe erreicht ist man jetzt bewußt und gefühlsmäßig mit dem Makrokosmos verbunden. Ich sage“bewußt“ denn eigentlich sind wir es nie sondern nur unsensibel dafür.