Zen- oder die zeitlichen Alltagsschwierigkeiten

Nun, das neue Jahr hat angefangen, so was jetzt. Vorsätze sind getan oder auch nicht. Auf alle Fälle war Zeit für mich, darüber nach zu sinnen, was macht es so schwierig im Hier und Jetzt zu sein, in unseren alltäglichen Handlungen. Wir sind schon ein gut getackteter Organismus geworden, funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk, von Termin zu Termin. Ja, da ist es gut überall Uhren zu sehen. Ich habe mir vor mehr als 25 Jahren das Uhren tragen abgewöhnt als ich merkte wie oft ich drauf schaute. Jetzt habe ich nur noch welche wenn ich mal den kleinen Abendanzug anziehe, mehr so als schmuckes Beiwerk. Überall, der Hinweis der Vergänglichkeit, Zeiger die ticken, uns zeigen wo es lang geht; vorwärts. Heißt nicht stehen bleiben, keine Zeit zur Besinnung, der nächste Gongschlag oder heut zutage eher digital und noch genauer an die Quarz- Weltuhr in Paris angepasst. Jede Mobiltelefon hat es, kein Auto ohne, der Kirchturm zeigt es in seiner altertümlichen Pracht, U-Bahn und Straßenbahnstationen zeigen zeitgenau an wann und wie verspätet was ein oder aus fährt, der Bahnhof-Lautsprecher brüllt es, der Fußgängerüberweg tickt digital angezeigt gut Sichtbar los geht  Zeit, Zeit, Zeit.

rennende Zeit

 

Da lob ich mir noch die Antike als man sagte die Zeit verrinnt hat doch was meditatives für den Betrachter. Sandkorn für Sandkorn betrachtend oder die Sonnenuhr die einfach mal ausviel wenn die Sonne mal aus diversen Gründen nicht erscheinen konnte. Jetzt wir fast im digitalen Gleichschritt des urbanen und industriellen Taktes. Melodie:“Eins, zwei,drei marschieren wir im gleichen Schritt…“,ach ne, das war ja die Augsburger  Puppenkiste>“Die Rollbüchsenarmee“, mit uns natürlich nicht zu vergleichen, wir sind ja, fast vergessen Menschen, wie dumm von mir…

Ich wünsche Euch und mir natürlich auch, mehr Zeit in 2014, das in uns vorhandene  eigene vorhandene Zentrum wieder zu finden, zu halten und auch mal Zeit für ein WeiZen.

Alles Gute in 2014, lasst Euch die Zeit nicht nicht sinnlos durch die Finger rinnennennennennen…   

  

Ein Kommentar zu „Zen- oder die zeitlichen Alltagsschwierigkeiten

  1. Da lob ich mir doch die Spanier – dort gibt es ein Sprichwort, das sie gerne mit einem Augenzwinkern zitieren, wenn sie gedrängelt werden, dass es in Spanien nämlich nur zwei Sachen gibt, die pünktlich beginnen – die Messe und der Stierkampf 😉

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